Systemische Methoden und NLP und was das mit uns heute zu tun hat
Manchmal sage ich zu anderen Menschen, ich bin mit Leib und Leben Systemiker und ich meine es so. Ich liebe es einfach. Versteht mich nicht falsch, ich liebe NLP, dass hat mich als Kind schon gerettet, wenn ich wieder mal vor einem vollen Teller saß und aufessen musste. Das war zu den Zeiten leider zu, in der Schule, im Kindergarten, in der Krippe, zu Hause, bei der Oma. Und es gab Essen, das habe ich einfach nicht essen können. Eines davon war „Verkehrsunfall“. Ja, so wie es klingt, so sah es auch aus und genauso schlimm fand ich den Geschmack. Es war eine ausgelassene Blutwurst.
Manchmal standen keine Aufsichtspersonen (es waren immer zwei) in der Schulspeisung, an den beiden Blecheimern, die rechts und links vor der Tellerannahme aufgestellt waren und ich konnte diese „Matsche“ relativ unauffällig entsorgen, doch leider stand die Chance ungefähr 50:50.
Außerdem kannten sie natürlich ihre Pappenheimer, also brauchte ich einen Plan B, wenn ich irgendwann mal wieder den Speiseraum verlassen wollte. Ein Trick, der fast immer geholfen hat war, dass ich mir vorgestellt habe, es handelt sich um Schokoladenpudding. Den mag ich extrem gerne und das ist NLP pur.
Dafür brauchte ich Konzentration und ein wenig Übung, ab dann habe ich die Methode perfektioniert, es klappte zu Hause und bei der Oma. Falls es gar nicht ging, habe ich einfach nur geschluckt, ohne darüber nachzudenken. Ich habe mir einfach die biologischen Prozesse, wie auf einem Biologie Arbeitsblatt vorgestellt. Mein Fokus lag auf allen Verdauungsorganen, inklusive Peristaltik, ich habe es mir wie ein großes Schaubild, dass im Unterricht in die Vorhängung eingehängt wurde, vorgestellt. Im Nachhinein betrachtet ist es nicht die „gesündeste“ Methode. Meinen Klienten würde ich heute sagen, dass eine sehr häufige Dissoziation – die mit Absicht hervorgerufen wird – keine gesunde Bewältigungsstrategie ist und auch langfristig starke Schäden anrichten kann. Doch das wusste ich zu dieser Zeit natürlich nicht, es hat mich überleben lassen und ich konnte meine Würde und meine Frequenz behalten.
NLP enthält wundervolle Übungen, Sequenzen und Techniken, um schnelle und sehr effiziente Lösungen zu erreichen. Ich liebe es.
Du willst einen Vortrag halten und brauchst dafür Unterstützung. Du musst ein schweres Gespräche führen – perfekt – NLP hat die passende Übung für dich. Du brauchst neue Strategien, um eine sehr ungeliebte Aufgabe gut erledigen kannst oder du hast eine bestimmte tiefsitzende Angst – zum Beispiel- vor Spinnen und benötigst Unterstützung, um diese aufzulösen. NLP hat die richtige Technik und weitere wunderbare Lösungen für eine Vielzahl von viel mehr Problemen.
Warum bin ich dann also noch begeisterter von Systemischen Aufstellungen. Ich liebe es. Systemische Techniken zeigen uns die Gegenwart, die Vergangenheit und Sequenzen der Zukunft. Hier ist der Coach gefragt, um die Werte, die Moral, die Normen im Sinne einer hohen Professionalität zu bewahren. Hier geht es nicht um detektivische Ansätze oder Mittel zu finden, um anderen Menschen zu schaden.
Das besondere daran ist, dass es leicht ist, die Perspektive zu wechseln. Was lange festgefahren ist, erfährt einen Perspektivwechsel, auch eine Standortbestimmung bringt viel Klarheit und Lösungsmöglichkeiten, weil es zunächst ein Problemerleben ermöglicht.
So kommt „Heilung“ in dysfunktionale Familiensysteme, auch und gerade im Hinblick auf den 2. Weltkrieg, von dem wir heute auch noch betroffen sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Familienmitglieder noch leben oder schon gestorben sind. Es bringt Ordnung und Sortierung in Familiensysteme.
Es kann Ehen retten und die Erziehung von Kindern erleichtern. Es zeigt die Dynamiken in Teams und Abteilungen. In Supervisionen sehr, sehr hilfreich, an einer Flipchart skizziert, um die Probleme sichtbar zu machen. Bei einem Kinder- oder Partnerwunsch können Blockaden und Hindernisse sichtbar gemacht werden.
Bleiben wir bei einer Einzelperson und einer Frage zur eigenen Familiendynamik. Dabei wird es nicht nur für diese Person gelöst, sondern für dieses Familiensystem, doch das wichtigste für mich als Mutter ist die Auflösung für das eigenen Kind und alle zukünftigen Generationen und ganz nebenbei für die ganze Gesellschaft.
Denn wenn ein System „geordnet“ ist, wirkt sich das immer positiv aus. Und so kann jeder Mensch, der daran Interesse hat, für sich selbst ganz viel tun, für sein gesamtes System, für sein Land und irgendwann auch für die ganze Welt. Das ist doch super, oder?
In meiner Praxis oder beim Online Coaching arbeite ich mit dem Systembrett, mit Bodenankern oder mit vielen Menschen, die stellvertretend als Repräsentanten zur Verfügung stehen.
Hierbei gilt natürlich ebenfalls: Stabilisation statt Rekonstruktion, um eine Retraumatisierung ganz zwingend zu vermeiden.
Häufig bestehen meine Coachings aus einer Mischung aus vielen wundervollen Techniken, weil jeder Klient etwas anders braucht, um sein Coaching Ziel zu erreichen.