Trauma und innere Kind Anteile
Kennst du das? Es gibt Situationen im Leben, die du meidest. In denen fühlst du dich klein, schwach und machtlos.
Doch stimmt das wirklich? Oder ist es nur ein innerer Kind Anteil, der noch festhängt und abgeholt werden muss. Und es ist leider nicht das IKEA Kinderparadies, sondern ein Trauma – State. Häufig ein Erstarrungszustand, bei starker Gewalterfahrung, sitzen oder liegen diese inneren Anteile häufig in dunklen Kellern oder vegetieren nur noch vor sich hin und sind sehr schwach.
Ein Beispiel: Du magst keine Vorträge, in der Schulzeit hast du die Erfahrung gemacht, dass du es nicht gut kannst. Vielleicht wurdest du ausgelacht, wurdest beschämt, abgewertet oder hast eine schlechte Note darauf gekommen.
Dies kann dazu führen, dass die Vorträge komplett vermeidest. Nun bist du aber mutig und stellst dich deinen persönlichen Herausforderungen und hälst einen Vortag, sagen wir im beruflichen Kontext. Du bist vorbereitet und weißt was du tust.
Nun kann es sein, dass dein Unterbewusstsein dich unbedingt davon abhalten möchte. Es wird tausend Dinge erfinden, warum du das nicht machen solltest. Und lieber wieder ins Gewohnte und Sichere zurückgehen solltest. Dann ist es wichtig, nicht darauf zu hören und deinen Plan mutig und zielstrebig zu verfolgen. Es kann natürlich sein, dass du am Anfang oder mittendrinnen dein inneres Kind deutlich spürst oder auch am Ende, je nachdem wann dein innerer Kind – Anteil das Trauma erlebt hat.
Es katapultiert dich zurück, in diese Zeit, der einzige Weg ist es, diesen Anteil liebevoll in den Arm zu nehmen und dennoch stabil oder so sicher wie möglich im Erwachsenen – Ich zu bleiben und die unsicheren und unangenehmen Gefühle auszuhalten, im Vertrauen, dass es jedes Mal besser wird um am Ende perfekt wird.