Stellen wir uns vor…
Stellen wir uns vor, die Gerüchte stimmen, dass wir in eine neue Zeit gehen. Das alles Dunkle vergeht und es eine neue goldene Ära geben wird.
Das wäre schön, oder? Jetzt sagst du vielleicht, wie soll das gehen? In dieser Zeit, überall Krankheit, Tod, Unruhen, Kriege, Sorgen, Leid, Not, Ungewissheit, keine echte Sicherheit im außen mehr.
Doch auf der anderen Seite gibt es auch Frieden, Freude, Liebe, Hochzeiten, Geburten, Erfolge, Frühling und Sommer, sinnvolle Tätigkeiten, Musik und Theater, Literatur, gegenseitige Unterstützung, Fürsorge, Wertschätzung, Achtung und Loyalität.
Manchmal wenn ich Supervisionen in Teams absolviere, sagen die Teilnehmer, sie möchten gerne, dass sich die anderen Menschen ändern, sie müssten das ja nicht, weil sie sich ja gut und angemessen verhalten würden.
Dann muss ich immer ein wenig schmunzeln. Es ist ein zutiefst menschlicher Wunsch. Doch ist er realistisch? Können wir andere Menschen ändern? Nein. Wie können darum bitten, wir können unsere Gefühle beschreiben und wenn dem Gegenüber unser Wohlbefinden wichtig ist und er oder sie zu der Erkenntnis kommt, dass eine Verhaltensänderung tatsächlich gut wäre, dann ändert dein Gegenpart sein Verhalten, aber freiwillig. Also: Wir können das nur erbitten, doch nicht „machen“.
Was könntest du nun tun, um die positiven Energien auf der Erde zu stärken? Klappt dies, wenn du neidisch bist, gewalttätig, anderen Menschen Böses wünscht, garstig bist und negativ fühlst – und dies ausdrückst in Taten, Gedanken und mit Worten?
Oder wäre es doch der bessere Weg freundlich zu bleiben, anderen Menschen gute Wünsche zu senden, sie zu unterstützen und liebevoll zu bleiben? Ohne sich selbst zu verlieren und die eigenen Grenzen aufzuweichen. Dazu zählt auch die Liebe zu dir selber oder auch Selbstakzeptanz genannt.
Mein Fazit: Manche Dinge können wir nicht ändern und trotzdem haben wir jeden Tag die Chance die Welt ein wenig besser zu machen, weil wir dem „Dunklen und den Schatten“ auf der Welt nicht machtlos ausgeliefert sind, sondern das „Licht und die Liebe“ stärken können. Und dazu zählt auch alles das, was du für dich selbst aus Liebe tust.
Manchmal reicht die Kraft nicht für alle anderen, dann bist du selber dran, gut für dich zu sorgen, bis deine Akkus wieder aufgefüllt sind. Erst dann kannst du von deiner positiven Energie etwas abgeben, ansonsten brennst du aus.
Dazu zählen gute Nahrungsmittel, ein schönes selbst gekochtes Essen, ein Eis in der Sonne, Zeit, Musik, Spaziergänge, Spiele, ein gutes Buch, ausreichend Schlaf, dich mit deinen Lieblingsmenschen umgeben, ein Ausflug, Arbeit und Zeit im Garten oder in der Natur, Tiere und Pflanzen, kreativ sein, Wärme, ein Lagerfeuer oder ein knisterndes Feuer im Ofen, einkuscheln, ein guter Film, Urlaub, Mittagsschlaf, (handwerkliche)Projekte umsetzen, Pausen (ohne schlechtes Gewissen), etwas Neues lernen, Sport, Hobbys, Zweisamkeit, ein romantischer Abend, singen, tanzen, musizieren, an deinen Zielen und Plänen arbeiten, an deinem Business feilen und alles was es für dich bedeutet.