Obrigkeiten

Fragt ihr euch manchmal welches das „richtige“ System für MENSCHEN ist? In der Steinzeit gab es kleinere Gruppen, sie haben gesammelt und gejagt, zusammengehalten und ineinander investiert. Doch dann kamen andere Gruppen und griffen sie an, verschleppten die Frauen und zerstörten und töteten.

Die Überlebenden, wenn es welche gab, fingen wieder an, alles aufzubauen. Klingt ganz schön mühsam, oder? Und dies war es wahrscheinlich auch. Sie hätten doch auch einfach morden und stehlen können, oder? Ich denke, jeder Mensch auf der Welt hat täglich die Wahl, wer er sein will und wie er sein will. Und ob er noch in den Spiegel schauen kann.

Später gab es Könige und Kaiser, Fürsten und Grafen. Je nach Führungsstil wurden die Untergebenen ausgebeutet, so dass die Obersten in Saus und Braus und Überfluss leben konnten. Doch es gab auch Obrigkeiten, die haben einen guten Job gemacht. Sie sorgten für ihre „Untertanen“, sie hatten das Große und Ganze im Blick, sie waren für Frieden und (Völker-) Verständigung.

Die anderen pressten immer mehr aus ihrem Volk. Bis es Aufstände gab. Und wieder stand das Volk auf.

Später gab es mehr oder weniger gewählte Regierungen, solange sie die Menschen im Blick hatten und nicht zu gierig wurden, waren es gute Zeiten. Es gab Wachstum, Frieden, Gesundheit – doch fehlte der Fokus, gab es Aufstände, Konflikte, Demonstrationen, einen Aufschrei in der Welt.

Seit dem die Welt existiert gab es Kriege, Machtmissbrauch, Kämpfe, Not, Hunger – unterbrochen von kurzen und noch kürzeren Friedenszeiten. Gewonnen haben dabei nur die Obrigkeiten, die Untertanen konnten nur verlieren.