Sicherheit im innen und im außen

Kennst du das? In unruhigen Zeiten spürst du Unruhe und Angst? Du machst dir Sorgen um deinen Partner, deine Kinder, um die Gesundheit, um dein Zuhause, um dein Land, um deinen Arbeitsplatz, um dein Business – oder, oder, oder.

Es fühlt sich nicht gut an, stimmts? Irgendwann bleiben die Gedanken, je mehr schlechte Nachrichten zu dir kommen, werden die Gedankenschleifen verstärkt. Vielleicht kreist sich alles im Gedankenkarussell.

Was hält jetzt? Was trägt auch in schweren Zeiten? Gibt es tatsächlich eine Sicherheit im außen oder doch nur im innen? Nämlich dann, wenn im außen alles zusammenbricht.

Ich bin sicher, es gibt Situationen im Leben, da gibt es nichts mehr, was im außen trägt. Dann wenn ein lieber Mensch stirbt, wenn schlimme Gewalt passiert, dann wenn im Leben – kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Zum Beispiel, wenn nach einem Bombenangriff deine Straße, deine Stadt, dein Haus dem Erdboden gleichgemacht ist und es kaum noch bekannte Menschen gibt. Dann wenn es zur kognitiven Dissonanz kommt und der Geist das Gesehene zwar sieht, doch sich das Gefühl komplett ausschaltet. Dann wenn das was man sieht, überhaupt nicht zu verstehen ist.

Dann bleibt nur noch der innere Kompass. Um nicht durchzudrehen, um nicht körperlich, geistig und seelisch zu erkranken oder gleich mit zu sterben.

Dafür braucht es eine gewisse mentale Stärke, auch wenn die Person selbst, diese gerade kaum spüren kann. Da der Zustand sich sehr vulnerabel anfühlt.

Dennoch sind die Skills da. Und nach einer Zeit werden diese Anteile wieder anspringen und funktionieren, um sich immer wieder und immer weiter auf sicheres Terrain hinzubewegen. Der pure Überlebensmodus, dann der Funktionsmodus und wenn alles gut läuft, kommt irgendwann ein wunderbarer Leichtigkeitsmodus.

Jeder möchte ein schönes und leichtes Leben. Wie in der Werbung: Mann und Frau, 2 Kinder  und ein Hund, mit Eigenheim im Grünen. Perfekt.

Doch Diamanten werden mit und durch Druck gepresst. Und Menschen werden stärker, wenn sie Hürden und Schwierigkeiten im Leben meistern.

In dem Glauben und vielleicht auch dem tiefen Wissen, sich selbst und seinem Partner, auch im schlimmsten Notfall, vertrauen zu können und sich gegenseitig halten zu können.